Archiv | Highlights Forschung 2025

2025/12/16

© NASA

NASAs IMAP Mission macht 'First Light' Beobachtungen

Die Interstellar Mapping and Acceleration Probe (IMAP), am 24. September 2025 gestartet, hat ihre "first light" Beobachtungen gemacht, wobei alle 10 Instrumente erfolgreich erste Messungen im Weltall gemacht haben. Die Universität Bern nimmt an der Mission mit zwei Instrumenten teil, welche von WP entwickelt wurden.

2025/12/10

© Universität Bern, Design: Eric Zankl

Universität Bern an Mission zur Untersuchung des Asteroiden Apophis beteiligt

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat an ihrer Ministerrats-Tagung die Mission RAMSES genehmigt. Die gemeinsame Mission der ESA und der japanischen Weltraumorganisation JAXA soll den Vorbeiflug des Asteroiden «Apophis» an der Erde im April 2029 untersuchen. Die Universität Bern ist an der Mission mit der Kamera CHANCES beteiligt. Diese wird hochauflösende Bilder aufnehmen, um mögliche Veränderungen der Beschaffenheit und der Eigenschaften der Oberfläche von Apophis unter dem Einfluss der Anziehungskraft der Erde zu untersuchen.

2025/10/08

©CC by SA 3.0 IGO, ESA/TGO/CaSSIS for CaSSIS

Rasende Winde auf dem Mars

Auf dem Mars erreichen Staubteufel und Winde Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h und sind damit schneller als bisher angenommen: Dies zeigt eine Untersuchung eines internationalen Forschungsteams unter der Leitung der Universität Bern. Die Forschenden analysierten Bilder der Berner Mars-Kamera CaSSIS sowie der Stereokamera HRSC mit Hilfe maschinellen Lernens. Die Studie liefert damit wertvolle Datengrundlagen für ein detaillierteres Verständnis der atmosphärischen Dynamik, was für bessere Klimamodelle und zukünftige Marsmissionen von Bedeutung ist.

2025/04/09

© Universität Bern Bern, Illustration: Thibaut Roger

Wo die nächste Erde zu finden sein könnte

Ein Team der Universität Bern und des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS) PlanetS hat ein maschinelles Lernmodell entwickelt, das potenzielle Planetensysteme mit erdähnlichen Planeten vorhersagt. Das Modell könnte die zukünftige Suche nach bewohnbaren Planeten im Universum deutlich beschleunigen und damit revolutionieren.

2025/02/25

© Emirates Mars Mission, Mohammed Bin Rashid Space Centre/UAE Space Agency

Warum der Mars rot sein könnte

Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern und der Brown University im US-Bundesstaat Rhode Island hat möglicherweise das Geheimnis der rötlichen Farbe des Mars gelüftet. Das Team identifizierte das wasserreiche Eisenmineral Ferrihydrit als Hauptursache des charakteristischen, rötlichen Marsstaubs. Diese Entdeckung könnte nicht nur die Farbe des Planeten erklären, sondern auch auf eine feuchtere, potenziell bewohnbare Vergangenheit des Mars hinweisen.

2025/02/25

© Universität Bern, Foto: Peter Keresztes Schmidt

Neue Erkenntnisse zur Suche nach Leben auf dem Mars

Forschende der Universität Bern haben in Zusammenarbeit mit der Universität der Wissenschaft und Technologie Houari Boumediene in Algerien bedeutende Fortschritte in der Astrobiologie erzielt. In einer soeben veröffentlichten Studie konnten sie mit Hilfe des Berner Massenspektrometers LIMS fossile Mikroorganismen in Messinischem Gips nachweisen, der in Algerien vorkommt. Dies zeigt, dass mit LIMS künftig auch in ähnlichen Ablagerungen auf dem Mars nach Spuren des Lebens gesucht werden könnte.

2025/01/15

© UNIGE, Illustration: Thibaut Roger

Die heissen Jupiter ziehen ihre Bahnen nicht allein

Heisse Jupiter sind Riesenplaneten, von denen bisher angenommen wurde, dass sie im jeweiligen Planetensystem alleine in der Nähe ihres Sterns kreisen. Ein Team unter der Leitung der Universität Genf mit Beteiligung der Universität Bern und der Universität Zürich im Rahmen des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS sowie mehreren ausländischen Universitäten hat ein Planetensystem mit einer unerwarteten Architektur entdeckt: WASP-132 enthält nicht nur einen heissen Jupiter, sondern auch eine Supererde – und einen eisigen Riesenplaneten. Diese Erkenntnisse sind von Bedeutung für das Verständnis der Entstehung und Entwicklung von Planetensystemen.