Archiv | Highlights Forschung 2023

2023/11/29

© CC BY-NC-SA 4.0, Thibaut Roger/NCCR PlanetS

Ein astronomischer Walzer enthüllt ein Sextett von Planeten

Ein internationales Team von Astronominnen und Astronomen, die die Weltraumsatelliten CHEOPS und TESS nutzen, hat ein wichtiges neues System von sechs Planeten entdeckt, die einen hellen Stern in einem harmonischen Rhythmus umkreisen. Diese seltene Eigenschaft ermöglichte es dem Team, die Planetenbahnen zu bestimmen, die die Forschenden zunächst vor ein Rätsel gestellt hatten. Beteiligt sind auch Mitglieder des NCCR PlanetS der Universität Bern und der Universität Genf.

2023/11/23

© Universität Bern, Bild: Ramon Lehmann; ESA/Rosetta NavCam

Kosmischem Eis auf der Spur

Mit 1,3 Millionen Franken fördert der Bund die Entwicklung eines neuartigen Raumfahrtinstruments unter der Leitung von Nicolas Thomas. Damit soll in Zukunft Wassereis unter der Oberfläche von Kometen, Planeten und Monden untersucht werden.

2023/11/09

© Universität Bern, Foto: Peter Keresztes Schmidt

Instrument der Universität Bern fliegt zum Mond

Nach dem Erfolg des Berner Sonnenwindsegels bei den Apollo-Mond-Missionen der amerikanischen Weltraumbehörde NASA in den 1960er Jahren wird das Physikalische Institut der Universität Bern bereits 2027 mit dem Massenspektrometer LIMS im Rahmen der NASA Commercial Lunar Payload Services (CLPS)-Initiative zum Mond zurückkehren.

2023/07/13

© Valentin Bickel

Roboterteam soll den Mond erkunden

Schweizer Forschende rüsten Laufroboter mit Messinstrumenten aus, um auf dem Mond nach Mineralien und Rohstoffen zu suchen. Die Stärke der Roboter ist ihr Teamwork: selbst bei einem Ausfall geht die Mission weiter. In diesem UniAktuell Artikel erfährst du mehr über Valentin Bickel, CSH Fellow, und seine Teilnahme am Project und der ESA "Space Recources Challenge."

2023/06/08

© Universität Bern, Fotos: Thibaut Roger

Geheimnissvolle Planeten spielen «Verstecken» mit CHEOPS

Mit Hilfe des Weltraumteleskops CHEOPS ist es einem internationalen Team europäischer Astronominnen und Astronomen gelungen, die Existenz von vier neuen Exoplaneten eindeutig zu bestätigen. Die vier sogenannten Mini-Neptune sind kleiner und kühler und daher schwieriger zu finden als die sogenannten Heissen Jupiter, die bereits in grosser Zahl entdeckt worden sind. Zwei der vier Studien stammen von Forschenden der Universität Bern und der Universität Genf, Dr. Solène Ulmer-Moll (BE/GE) und Dr. Hugh Osborn (BE), die auch Mitglieder des NCCR PlanetS sind.

2023/03/27

© ESA/NASA

Die Universität Bern ist bei Jupiter-Mission mit an Bord

Die Weltraummission Juice der europäischen Weltraumorganisation ESA wird am 13. April 2023 ihre Reise zum Jupiter antreten und dort unter anderem bei drei Eismonden nach Spuren von Leben suchen. Die Universität Bern steuert das Massenspektrometer NIM zur Mission bei, und ist an zwei weiteren Instrumenten beteiligt: Dem Submillimeter Wave Instrument SWI und dem Laser Altimeter GALA.

2023/03/10

Artist’s impression of CHEOPS
© ESA / ATG medialab

CHEOPS-Mission verlängert

Nach mehr als drei Jahren in der Umlaufbahn wurde die Mission des Weltraumteleskops CHEOPS soeben verlängert. CHEOPS wird von der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Universität Genf koordiniert und ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der Schweiz. Am 7. März bestätigte der Ausschuss für das Wissenschaftsprogramm der ESA die Fortsetzung des Betriebs bis 2026 und eine indikative Verlängerung bis 2029, abhängig von den laufenden Verpflichtungen der nationalen Förderer und Partner.

2023/02/14

© NCCR PlanetS, Illustration: Tobias Stierli

Vier Klassen von Planetensystemen

Schon lange ist der Astronomie klar: Planetensysteme sind nicht zwingend wie unser Sonnensystem aufgebaut. Forschende der Universitäten Bern und Genf sowie des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS zeigen erstmals: Es gibt insgesamt vier Klassen von Planetensystemen.

2023/01/23

© NASA/ESA/CSA/M. Zamani

James-Webb-Weltraumteleskop identifiziert Herkunft eisiger Bausteine des Lebens

Interstellare Molekülwolken gelten als Wiegen von Planetensystemen. Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern und des Nationalen Forschungsschwerpunkt (NFS) PlanetS entdeckt mithilfe des James-Webb-Weltraumteleskops das tiefst gelegene und kälteste Eis, das je in einer solchen Molekülwolke nachgewiesen wurde. Der Fund ermöglicht der Astronomie neue Einblicke in die eisigen Bestandteile, die im Verlauf der Zeit in Planeten eingebaut werden und dort letztlich die Grundlage für Leben bilden könnten. Maria Drozdovskaya (CSH) ist Co-Autorin der Studie.