Archiv | Portraits 2019

2019/11/26

© ESO/N. Bartmann

Exoplanetenforschung: Ein aufsteigender Stern am Wissenschaftshimmel

Die Suche nach ausserirdischem Leben in der modernen Weltraumforschung und ihre Bedeutung für das Leben auf der Erde: es sind keine bescheidenen Themen, die das Hans-Sigrist-Symposium 2019 bestimmen. Anlass ist die Auszeichnung des niederländischen Astronomen Prof. Dr. Ignas Snellen mit dem hochdotierten Preis der Hans-Sigrist-Stiftung. Kevin Heng, Direktor des Centers for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern und Organisator des Symposiums gibt im Interview einen Vorgeschmack auf die hochkarätige Veranstaltung.

2019/11/07

© CSH

Lieblingszeichnungen auf dem Weltraumteleskop CHEOPS

Das Schweizer Weltrauteleskop CHEOPS wird bald vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana starten, um Exoplaneten zu untersuchen. An Bord des Satelliten befinden sich zwei Tafeln mit 2748 miniaturisierten Kinderzeichnungen. Drei Mitglieder des CHEOPS-Teams in Bern stellen sich und ihre Lieblingszeichnung vor.

2019/10/28

© Universität Bern, Bild: Vera Knöpfel

«Wir wollen die Grenzen zwischen Religion und Wissenschaft neu verhandeln»

Interdisziplinarität wird an der Uni Bern grossgeschrieben. Denn wichtige Fragen lassen sich heute nur beantworten, wenn die Disziplinen zusammenspannen. Im Falle des «CSH Science and Religion Forum» tun dies die Weltraumforschung, Theologie und Philosophie. An der internationalen Konferenz Anfang November beschäftigen sie sich gemeinsam mit den Grenzen zwischen Naturwissenschaften, Religion und Philosophie.

2019/10/14

© Alessandro Della Bella

«Die beiden leben jetzt auf einem anderen Planeten»

Der diesjährige Physiknobelpreis für die Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz freut Willy Benz besonders. Er war Michel Mayors erster Doktorand an der Universität Genf. Heute ist er Professor an der Universität Bern, Direktor des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS und Präsident des Rats der Europäischen Südsternwarte ESO.

2019/08/19

© Airbus Defence and Space, Spain

CHEOPS ist bereit für den Transport zum Weltraumbahnhof

Der Start des Berner Weltraumteleskops CHEOPS ist für das letzte Quartal 2019 vorgesehen. «Im Juli haben wir in Madrid bei Airbus die letzten Tests am Instrument durchgeführt», sagt Projektmanager Christopher Broeg. Jetzt ist CHEOPS bereit für den Transport von Madrid zum Weltraumbahnhof Kourou auf Französisch-Guayana. Von dort wird CHEOPS die Reise ins All antreten.

2019/06/19

© NASA/J. Young

«Wir hatten den Spass unseres Lebens»

Charles Duke war der zehnte Mensch auf dem Mond und stellte am 21. April 1972 im Rahmen der Apollo 16-Mission ein Berner Sonnenwindsegel auf. Herbert Cerutti war damals Assistent am Physikalischen Institut der Universität Bern und wertete Daten der Sonnenwindsegel aus. Nun erkundigt er sich bei Charlie Duke nach seinen Erinnerungen an diese legendäre Zeit.

Audio Aufnahmen des Interviews (auf Englisch) sind hier verfügbar: 1) Sonnenwindsegel der Universität Bern, 2) Lunar Rover und «Olympische Spiele», and 3) Bleibende Erinnerungen.

2019/06/16

© NASA

Bern im All: Vom Mond bis zum Jupiter

Ende Juni feiert die Universität Bern mit der Bevölkerung anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der ersten Mondlandung ein grosses Wissenschaftsfest. Bereits seit 1967 nimmt die Uni Bern an Missionen der Weltraumorganisationen ESA, NASA, Roskosmos, JAXA und an weiteren internationalen Weltraumaktivitäten teil. «uniaktuell» gewährt einen Einblick in die faszinierenden Weltraummissionen mit Berner Beteiligung.

2019/06/13

© Universität Bern, Bild: Manu Friederich

Von der Uni Bern zur NASA

Aufgewachsen ist er in Heiligenschwendi. Studiert hat er an der Universität Bern. Hier erlangte er 1996 seinen Doktortitel in experimenteller Astrophysik. Heute ist Thomas Zurbuchen Wissenschaftsdirektor der NASA. Er wird an den Feierlichkeiten «Bern im All. Wir feiern 50 Jahre Mondlandung» teilnehmen.

2019/06/10

© Universität Bern

UniPress zum 50. Jubiläum der 1. Mondlandung

Diese Ausgabe von «UniPress», dem Wissenschaftsmagazin der Universität Bern, war dem 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung gewidmet. Die Ausgabe enthält das Interview mit Charlie Duke, den Neudruck des 1998 UniPress Artikels über Johannes Geiss, und enthält zudem acht Sonderseiten zur Berner Weltraumforschung.

2019/06/06

© Universität Bern

Wie Bern auf den Mond kam

Als am 21. Juli 1969 Buzz Aldrin als zweiter Mann aus der Mondlandefähre stieg, entrollte er als erstes das Sonnenwindsegel der Universität Bern und steckte es noch vor der amerikanischen Flagge in den Boden des Mondes. Die aktuelle Ausgabe von «UniPress», dem Wissenschaftsmagazin der Universität Bern, ist dem 50-jährigen Jubiläum der Mondlandung gewidmet. Dieser Vorschauartikel erzählt, wie das Sonnenwindsegel auf den Mond kam.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. em. Dr. Kathrin Altwegg

«Es geht ans Herz, sein eigenes 'Baby' davonfliegen zu sehen.» Kathrin Altwegg erzählt von spektakulären Weltraummissionen, kosmischen Enten und stinkenden Kometen.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. em. Dr. Hans Balsiger

«Wir können zu Kometen fliegen. Das war für uns Berner das Nonplusultra.» Hans Balsiger über seinen Werdegang, den Launch von Apollo-11 und die Berner Beteiligung an internationalen Kometenmissionen.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. em. Dr. Peter Bochsler

«Wir haben für die Mondlandung extra einen Fernseher fürs Labor gemietet.» Peter Bochsler über die Zusammenarbeit mit Russland und den USA, kosmische Strahlung und Sonnenwind-Messungen.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. em. Dr. Otto Eugster

«Wir hatten ein grosses Privileg, beim Programm der NASA mitwirken zu dürfen.» Otto Eugster über das Schweizerkreuz auf dem Mond, Mondsteine in Quarantäne und ausserirdische Mineralien.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Dr. Jürg Meister

«Leider gibt es keine Wäscheleinen auf dem Mond!» Was Selfie-Sticks und Rollläden mit der Entwicklung des Berner Sonnensegels zu tun haben, erklärt Dr. Jürg Meister.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. em. Dr. Ernest Kopp

«In Bern konnten wir die gesamte Technik in-House produzieren.» Ernest Kopp über vergessene Öl-Pintli in Sardinien, rasante Raketenstarts und das Erfolgsgeheimnis von Berner Weltraumforschenden.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Prof. Dr. Claude Nicollier

«Die Berner sind dabei mit Leidenschaft, Talent und erstklassigen Instrumenten.» Der einzige Schweizer Astronaut Claude Nicollier über seine ungewöhnliche Karriere, seine liebsten Flüge und die Rolle der Berner Astrophysik.

2019/06/04

© Universität Bern

Oral History: Urs Schwab

«Ich war Physiklaborant im 2. Lehrjahr und von Anfang an dabei.» Urs Schwab über die Entwicklung der «heiligen Folie» und gefährliche Experimente.

2019/01/29

© Universität Bern, Bild: Vera Knöpfel

Auch China vertraut auf die Berner Raumfahrt-Expertise

Eine Delegation von chinesischen Weltraumforschern testet und kalibriert an der Universität Bern ein Instrument für Chinas Mission zum Mars im Jahr 2020. Das interessiert sogar die Tagesschau. Ein Erfahrungsbericht.