Nihon Matsuri — Das Japanfest im Bernischen Historischen Museum

Japanfest: Ab ins All mit JAXA und UniBE!

Samstag, 12.09.2026 - Sonntag, 13.09.2026


© Bernisches Historisches Museum

Erlebe Japan in Bern! Das NIHON MATSURI – Das grosse Japanfest ist zurück im Bernischen Historischen Museum für ein Wochenende voller Japanischen Traditionen, Kultur, Küche, und Unterhaltung. Dieses Jahr nimmt die Universität Bern gemeinsam mit der Japan Aerospace Exploration Agency JAXA am Fest teil! Verpasse nicht den faszinierenden Vortrag von Masaki Fujimoto, Generaldirektor von ISAS/JAXA am Samstag. Du kannst uns auch an beiden Tagen bei unserem Stand besuchen, Weltraumforschende treffen und mehr über Meteoriten erfahren. Nimm Teil an einem spannenden Wochenende diesen September!

Veranstaltende: Bernisches Historisches Museum, Japanische Botschaft in der Schweiz
Referierende: Masaki Fujimoto (ISAS/JAXA), Raphael Marschall (UniBE)
Datum: 12.09.2026 - 13.09.2026
Uhrzeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: Orientalischer Saal / Zelt Aussen
Bernisches Historisches Museum
Helvetiaplatz 5
3005 Bern
Anmeldung: Tickets werden vom Bernischen Historischen Museum verkauft (Verkaufsstart mitte August)
Merkmale: Öffentlich
kostenpflichtig

UniBE und JAXA @ Nihon Matsuri

JAXAs Art der Weltraumforschung

Samstag, 12. September 2026, 14:45–15:15h | Orientalischer Saal

Mach einen Schritt in den Kosmos und erforsche die innovativen Beiträge von Japan und der Schweiz zur Weltraumforschung mit Raphael Marschall von der Universität Bern und unserem Ehrengast Masaki Fujimoto, Generaldirektor des Institute of Space and Astronautical Science ISAS der Japanischen Weltraumagentur JAXA. Vom Jagen eines Kometen mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA und JAXA-Mission Comet Interceptor bis zum Zurückbringen einer Probe vom Marsmond Phobos mit JAXAs MMX-Mission (Martian Moons eXploration), laden sie dich ein auf eine Reise, welche die Technologie, Wissenschaft und Vorstellungskraft aufzeigt, die das Bestreben der Menschheit das Universium zu verstehen antreibt.

Der Vortrag wird in englischer Sprache durchgeführt.

Ab ins All mit JAXA und der Universität Bern!

Samstag–Sonntag, 12.–13. September 2026, 10:00–17:00h | Zelt aussen vor dem Museum

Bist du bereit, Meteoriten zu beobachten, Asteroiden zu erforschen und Weltraummissionen zu entdecken? Besuche den Stand der Japanischen Weltraumagentur JAXA under Universität Bern und triff Forschende, die an spannenden Weltraummissionen beteiligt sind. Entdecke ein Modell der Raumsonde MMX (Martian Moons eXploration), einer JAXA-Mission zu den kaum erforschten Marsmonde Phobos und Deimos. Erfahre ausserdem mehr über RAMSES, eine gemeinsame Weltraummission der Europäischen Weltraumorganisation ESA und JAXA. Forschende der Universität Bern bauen derzeit die Kamera CHANCES für diese Mission zum Asteroiden Apophis!

Institute of Space and Astronautical Sciences, Japan Aerospace Exploration Agency (ISAS/JAXA)

Dr. Masaki Fujimoto, Generaldirektor

Dr. Masaki Fujimoto ist Generaldirektor des Institute of Space and Astronautical Sciences der Japanischen Weltraumforschungsagentur (ISAS/JAXA). Er trat 2006 als Professor in der Abteilung für Sonnensystemwissenschaften bei der JAXA ein. Er war massgeblich an der Schaffung der Rahmenbedingungen für die Beteiligung japanischer Wissenschaftler an der BepiColombo-Mission der ESA zum Merkur sowie an der JUICE-Mission der ESA zu den Jupitermonden beteiligt. Er nahm an der Bergung der Probenrückführungskapsel von «Hayabusa2» in Australien (Dezember 2020) teil, um die Massnahmen unter den Bedingungen der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Außerdem ist er einer der Gründer der Mission «Martian Moons Exploration» (MMX), deren Ziel es ist, Proben vom Phobos, einem der Marsmonde, zur Erde zurückzubringen.

Abteilung Weltraumforschung und Planetologie, Universität Bern

Prof. Raphael Marschall, Assoziierter Professor für Experimentelle Physik

Raphael Marschall ist Planetenphysiker und ausserordentlicher Professor für Experimentalphysik an der Universität Bern. Zuvor war er am International Space Science Institute (ISSI), am Laboratoire J.-L. Lagrange des Observatoire de la Côte d’Azur in Nizza (Frankreich) und am Southwest Research Institute in Boulder (CO, USA) tätig. Sein wissenschaftliches Hauptinteresse gilt dem Verständnis der Entstehung und Entwicklung unseres Sonnensystems. Er untersucht und analysiert Daten, die von interplanetaren Raumsonden erfasst wurden. Insbesondere hat er Datensätze verwendet, die von der Raumsonde «Rosetta» der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) beim Kometen 67P gesammelt wurden.